Unser letzter Tag in Südafrika führte uns an einen Ort, der uns noch lange begleiten wird. Wir besuchten Precious, eine Schülerin, die im vergangenen Jahr bei uns in Wettbergen zu Gast war und zu der wir eine ganz besondere Beziehung pflegen. Ihre Familie hatte uns eingeladen, einen Tag mit ihnen zu verbringen – eine Einladung, die für uns außer Frage stand.
Precious stammt ursprünglich aus Cathcart, wo sie bei ihrer Großmutter lebte, bevor sie nach Kapstadt zog, um wieder bei ihrer Mutter zu sein. Doch dort fand ihre Mutter keinen Job, und so zog die Familie weiter in ein Township in Robertson. Eine eigene Unterkunft haben sie dort nicht; sie wohnen bei einem Verwandten, der eine kleine Kapelle besitzt – ein Raum aus Lehm und Kartons, der kaum Schutz bietet und noch weniger ein Gefühl von Zuhause vermittelt.
Die gesamte Situation ist für Precious und ihre Familie eine enorme Belastung. Der Alltag ist eintönig, schwer und hält kaum Lichtblicke bereit. Sie erzählten uns, dass sie oft nur darauf warten, dass der Tag vorbeigeht – in der Hoffnung, dass der nächste vielleicht ein wenig besser wird. Precious sehnt sich danach, das Township eines Tages wieder verlassen zu können, auch wenn das bedeuten würde, erneut von ihrer Mutter getrennt zu leben.
Der Tag mit ihr war voller ehrlicher, intensiver Begegnungen und verlangte uns allen emotional viel ab. Wir hoffen sehr, dass wir Precious auf ihrem weiteren Weg unterstützen können – so gut, wie es uns möglich ist.
Am nächsten Morgen begann unsere Reise zurück nach Deutschland. Wir verlassen Südafrika mit unzähligen Eindrücken, die uns noch lange beschäftigen werden. Es wird Tage, Wochen, vielleicht sogar Monate dauern, all das Gesehene und Erlebte zu sortieren. Eine Reise, aus der man als ein anderer Mensch zurückkehrt – eine Reise, die das eigene Weltbild herausfordert, erweitert und neu formt.
Am sechsten Tag unserer Reise war es so weit – der Moment des Abschieds war gekommen. Schon auf dem Weg zur Schule lag eine besondere Stimmung in der Luft: Dankbarkeit, Wehmut und ein stilles Bewusstsein dafür, dass etwas Wertvolles zu Ende geht.
An der Schule angekommen, wurden wir von fröhlichem Stimmengewirr und vertrauten Gesichtern empfangen. Wir besuchten noch einmal jede Klasse, um uns persönlich zu verabschieden. Dabei überreichten wir kleine Geschenke – Symbole unserer Wertschätzung und Freundschaft. Im Gegenzug sangen uns die Kinder Lieder, die direkt ins Herz gingen. Ihre Stimmen, ihr Lachen und ihre Herzlichkeit machten den Abschied umso schwerer.
In diesen wenigen Tagen sind viele enge Beziehungen entstanden – echte Verbindungen, die weit über Worte hinausgehen. Entsprechend emotional war der Moment, als es Zeit wurde, Lebewohl zu sagen. Es flossen Tränen auf beiden Seiten, und man versprach sich, in Kontakt zu bleiben und sich bald wiederzusehen.
Zum Abschluss gab es ein gemeinsames Resümee des Aufenthalts – ehrlich, herzlich und voller gegenseitiger Anerkennung. Dann überreichten uns unsere Partner ein persönliches Geschenk, das uns tief berührte. Es war mehr als nur ein Andenken – es war ein Zeichen der Freundschaft, der Verbundenheit und des gegenseitigen Respekts.
Und so endete unser Aufenthalt in Cathcart – eine Woche, die uns auf allen Ebenen bereichert hat. Wir kamen als Gäste, doch wir gehen als Freunde.
Ein Land zu besuchen ist das eine – doch Menschen in ihrem Alltag begleiten zu dürfen, mit ihnen zu lernen, zu lachen und zu fühlen, ist von unschätzbarem Wert. Diese Erfahrung werden wir mit nach Hause nehmen – als Erinnerung, Inspiration und Auftrag, diese besondere Verbindung weiterzuleben.
Wir würden uns über noch mehr Reichweite für dieses Projekt sehr freuen und sind dankbar für jedes Teilen dieses Reiseblogs und/oder auch des Instagram-Accounts :-)
Heute begann unser Tag – wie so oft in dieser Woche – an einem Ort, der uns allen besonders ans Herz gewachsen ist: in der Schule von Cathcart. Schon auf der Fahrt dorthin lag ein Hauch von Wehmut in der Luft, denn uns war bewusst, dass dies unser letzter langer Tag hier sein würde.
Wolken hingen schwer über den Bergen, die die Schule umgeben, und dennoch bahnte sich immer wieder die Sonne ihren Weg hindurch – ein schönes Sinnbild für diesen Tag. Auf dem Schulhof spielten wir gemeinsam mit den Kindern, leiteten Spiele an und lachten miteinander. Alles wirkte inzwischen so vertraut. Die Kinder und auch die Lehrer begegneten uns auf eine so natürliche, herzliche Weise, dass wir spürten: Wir sind nicht mehr nur Gäste – wir sind Teil ihres Alltags geworden. Diese Offenheit, dieses Vertrauen, das uns entgegengebracht wurde, war ein großes Geschenk.
Unsere Partnerschaft mit der Schule besteht nun seit sechs Jahren – ein Jubiläum, das gefeiert werden musste! Mit viel Engagement räumten die Kinder zwei Klassenräume komplett leer, putzten, fegten und richteten alles liebevoll her. So entstand aus zwei Räumen eine große Aula, in der sich schließlich die gesamte Schülerschaft versammelte. Der Raum füllte sich mit Gesang, Freude und dieser unvergleichlichen Energie, die nur Kinder ausstrahlen können.
Ein besonderes Highlight des Tages war die digitale Teilnahme von Herrn Kühn, der gemeinsam mit zwei Klassen aus Wettbergen zugeschaltet war. Er richtete einige bewegende Worte an uns und unsere Partner, erinnerte an die Anfänge der Zusammenarbeit und an das, was daraus entstanden ist – eine echte Freundschaft über Kontinente hinweg.
Dann kam der festlichste Moment: der Anschnitt des großen, symbolischen Jubiläumskuchens. Mit einem Messer, vielen lachenden Gesichtern und noch mehr klatschenden Händen wurde gefeiert – und tatsächlich reichte der Kuchen für alle 150 Kinder. Jedes Kind bekam ein Stück – und jedes Stück schmeckte nach Gemeinschaft, Freude und Dankbarkeit.
Nach der Feier stand noch ein letzter Ausflug auf dem Programm – einer, der uns tief bewegte. Wir fuhren in das nahegelegene Township von Queenstown. Schon beim ersten Besuch hatten uns die Eindrücke sprachlos gemacht, und diesmal war es nicht anders – vielleicht sogar noch intensiver. Trotz der Vorbereitung traf uns das, was wir sahen, mitten ins Herz. Die Lebensbedingungen dort sind schwer in Worte zu fassen. Zu sehen, unter welchen Umständen viele Menschen hier leben müssen, war erschütternd und zugleich lehrreich – ein Blick in eine Realität, die dem Alltag vieler Südafrikaner entspricht.
Besonders schwer fiel es uns, danach gemeinsam essen zu gehen – ein Moment, der sich fast surreal anfühlte. Der Kontrast zwischen dem Erlebten und dem anschließenden Komfort brachte uns alle zum Nachdenken. Solche Erlebnisse verändern den Blick auf die Welt – still, aber nachhaltig.
Morgen heißt es Abschied nehmen – aber nicht für lange. Diese Partnerschaft ist lebendig, stark und von Herzen gewachsen. Wir gehen mit der Gewissheit, dass dies kein Ende ist, sondern nur ein weiteres Kapitel einer Freundschaft, die noch viele Geschichten schreiben wird.
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5.11.2025
Heute stand ein etwas ruhigerer, aber dennoch bedeutsamer Tag bevor. Nur kurz besuchten wir am Vormittag die Schule in Cathcart – genug Zeit jedoch, um eine besondere Verbindung herzustellen: Über Videotelefonie tauschten sich die Klassen mit ihren Partnern in Deutschland aus. Die Kinder zeigten einander ihre Schulen, stellten Fragen und lachten gemeinsam über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihres Alltags.
Auch Uwa, der uns im letzen Jahr in Hannover als Gastschüler besuchte, tauschte sich mit seinem Gastgeberkind und seiner Klasse aus. Es war schön wie vertraut sie noch immer miteinander umgingen.
Diese digitale Begegnung war ein bewegender Moment. Sie machte deutlich, dass wir Teil einer größeren Welt sind – einer Welt voller verschiedener Realitäten, Kulturen und Lebensumstände. Es war berührend zu sehen, wie neugierig, respektvoll und offen die Kinder miteinander umgingen. Solche Gespräche legen den Grundstein für Verständnis und Empathie – und dafür, über den eigenen Horizont hinauszuschauen.
Nachdem wir uns herzlich von den Schülerinnen und Schülern verabschiedet hatten, machten wir uns gemeinsam mit dem gesamten Team auf den Weg nach Katberg – einem atemberaubend schönen Naturpark inmitten der südafrikanischen Berglandschaft. Die Fahrt dorthin war ein Erlebnis für sich: Kurvenreiche Straßen, grüne Wälder, schroffe Felsen und unendliche Weiten – hinter jeder Biegung offenbarte sich ein neues, spektakuläres Panorama. Die Stimmung im Bus war ausgelassen – es wurde gesungen, gelacht und über die Zukunft gesprochen. Der Gesang hallte noch lange nach und wurde zu einem Symbol der wachsenden Verbundenheit innerhalb unserer Gruppe.
Am Ziel angekommen, wagten einige von uns einen kurzen Ausritt. Das Reiten selbst war weniger aufregend als gedacht – doch die grandiose Aussicht auf die umliegende Landschaft machte diesen Moment unvergesslich. Das Spiel von Licht und Schatten über den Hügeln, das satte Grün der Bäume, das tiefe Blau des Himmels – ein Bild, das man kaum in Worte fassen kann.
Gleichzeitig brachte dieser Ort uns zum Nachdenken. Der große, perfekt gepflegte Golfplatz inmitten einer Region, in der Wasser ein knappes Gut ist, führte zu intensiven Gesprächen mit unseren Gastgebern. Wie gerecht ist unsere Welt wirklich? Sollte Wasser nicht zuerst den Menschen und Schulen zur Verfügung stehen? Diese Fragen beschäftigten uns noch lange – und erinnerten uns daran, dass jede Begegnung, jeder Ort, auch zum Innehalten und Reflektieren einlädt.
Auf dem Rückweg führten wir noch einmal ein kurzes Gespräch mit unserem Kollegium in Wettbergen – ein schöner Abschluss eines besonderen Tages. Erneut spürten wir, wie sehr diese Partnerschaft auf beiden Seiten gewachsen ist. Das Wetter wurde etwas schlechter und die Wolken sanken auf uns herunter. Die Natur verwandelte sich in eine verträumte fast unwirkliche Szenerie.
Mehr als die Hälfte unseres Aufenthalts liegt nun hinter uns. Und schon jetzt steht fest: Diese Tage in Südafrika sind weit mehr als ein Austauschprojekt – sie sind ein Erlebnis, das verbindet, verändert und bleibt.


4.11.2025
Tag 3:
Heute erlebten wir einen der heißesten Tage unseres Aufenthalts. Das Thermometer kletterte weit über 30 Grad, und die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel über Cathcart. So schön das Licht auch war, die Hitze war deutlich spürbar und machte den Tag zu einer echten Herausforderung.
Bereits am Morgen traf die Firma ein, die sich um den Aufbau der neuen Solaranlage kümmern sollte. Pünktlich und bestens gelaunt begannen die Arbeiter ihre Arbeit – und das bei Temperaturen von über 40 Grad auf dem Dach! Bewundernswert, mit welcher Gelassenheit sie diese Bedingungen hinnahmen. Immer wieder lachten sie und sagten mit einem Schulterzucken: „This is Africa.“ Ihre positive Einstellung war ansteckend, und tatsächlich schritten die Arbeiten zügig voran. Schon am Nachmittag sollte das Projekt abgeschlossen sein.
Parallel dazu traf heute endlich auch der langersehnte Wasserlieferant ein. In den vergangenen Tagen hatte die Schule unter einer großen Wasserknappheit gelitten – die Kinder mussten das Wasser in Eimern herantragen, um wenigstens das Nötigste zu haben. Umso größer war die Freude, als der große Wassertank wieder aufgefüllt wurde. Endlich konnte wieder gekocht werden, und auch die Sanitäranlagen standen wieder zur Verfügung – eine enorme Erleichterung für alle.
Währenddessen durften wir am regulären Unterricht teilnehmen und selbst mithelfen. In einer Klasse mit rund 40 Schülerinnen und Schülern zu arbeiten, war eine ganz besondere Erfahrung. Es zeigte sich einmal mehr, dass vieles in Südafrika anders ist – aber dennoch wunderbar funktioniert. Die Kinder begegneten uns mit offener Neugier, Begeisterung und Lebensfreude. Sie brachten uns sogar ein paar Worte in ihrer Sprache bei, was für viel Gelächter sorgte. Das Miteinander war herzlich, natürlich und geprägt von gegenseitigem Interesse.
In der Pause spielten wir gemeinsam verschiedene Spiele auf dem Schulhof, lachten viel und genossen einfach das Zusammensein. Es war ein unbezahlbarer Moment, der wohl allen in Erinnerung bleiben wird – voller Leichtigkeit, Nähe und Freude.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen nutzten wir die Zeit, um Pläne für den nächsten Tag zu schmieden. Was genau uns erwartet, soll noch eine Überraschung bleiben – nur so viel sei verraten: Es wird etwas ganz Neues und Unerwartetes, auf das sich alle schon riesig freuen.
Am Nachmittag wurde schließlich die Solaranlage fertiggestellt und in Betrieb genommen. Ein großer Moment! Nun kann sich die Schule selbst mit Strom versorgen – kein Unterrichtsausfall mehr wegen Stromausfällen in der Region. Eine riesige Erleichterung und ein wichtiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit.
Der Tag war erfüllt von Arbeit, Begegnungen und Momenten echter Menschlichkeit. Besonders das Miteinander mit den Kindern hinterließ einen tiefen Eindruck – ihre Offenheit, ihr Lachen und die Freude am gemeinsamen Tun machten diesen Tag zu einem wunderschönen. Ein Tag, der uns mit Dankbarkeit und einem breiten Lächeln im Gesicht in Erinnerung bleiben wird.
Was für ein Wiedersehen!
Unsere Gastschülerinnen Pinky und Alu mit unserem Gastschüler Uwa zusammen mit Max Ristenpart und Marc Ziesing. Es fehlt unsere Gastschülerin Precious, die mit ihrer Familie nach Kapstadt gezogen ist.
Die Klasse 4c im Videocall mit Herrn Ziesing in der ersten Stunde:
3.11.25
Heute war es endlich so weit – der Besuch bei unseren Gästen in der Schule stand an! Schon beim Aufstehen war die Vorfreude groß, und wir waren gespannt, was uns erwarten würde. Unsere Kollegen holten uns am Hotel ab, und wir fuhren mit dem Auto hinterher. Die Fahrt durch die wunderschöne, fast magisch wirkende Landschaft war – wie jeden Tag – ein erster Höhepunkt und ließ uns den Morgen in bester Stimmung beginnen.
In Cathcart angekommen, erwartete uns eine ganz besondere Begrüßung: Eine kleine Musikkapelle aus Schülerinnen und Schülern spielte uns entgegen und begleitete uns fröhlich durch das Dorf bis auf den Schulhof. Dort wurden wir von einer Welle der Herzlichkeit empfangen – überall lachende Gesichter, winkende Hände und neugierige Kinder, die für uns sangen und tanzten. Es war ein Moment voller Freude und gegenseitiger Wertschätzung.
Diesmal durften wir in allen Klassen hospitieren. Überall begegneten uns aufgeschlossene Kinder mit vielen interessanten Fragen. Sie zeigten uns stolz ihre Klassenzimmer und erzählten begeistert von ihrem Schulalltag. Auf dem Schulhof wurden wir sofort in das Geschehen eingebunden: Beim Netball und Fußball hatten alle großen Spaß, und es war schön zu sehen, wie selbstverständlich wir in die Gemeinschaft aufgenommen wurden.
Der Vormittag verging wie im Flug, erfüllt von Lachen, Musik und spannenden Begegnungen. Danach stand noch ein Besuch bei einer Firma an, die das digitale Klassenzimmer einrichten soll. Leider kann die Installation erst in der kommenden Woche erfolgen, doch wir haben bereits alles vorbereitet, damit das Projekt reibungslos umgesetzt werden kann.
Zum Abschluss des Tages fuhren wir zu einem Aussichtspunkt oberhalb von Queenstown. Von dort aus bot sich uns ein atemberaubender Blick über die Stadt und die umliegenden Hügel – ein perfekter Ort, um die Eindrücke des Tages nachklingen zu lassen.
So endete ein weiterer Tag voller Erlebnisse, Begegnungen und glücklicher Momente – zufrieden, dankbar und mit einem Lächeln im Gesicht.
Hier haben wir noch weitere Eindrücke, die laufend aktualisiert werden.
2.11.25
Der Tag begann früh am Hauptbahnhof in Hannover. Mit gespannter Vorfreude und leichtem Reisefieber stiegen wir in den Zug nach Frankfurt. Die Fahrt verlief entspannt, und im Bordbistro ließen wir es uns bei einer Kleinigkeit gutgehen – ein gemütlicher Start in unser großes Abenteuer.
In Frankfurt angekommen, verlief der Check-in erfreulich unkompliziert. Kurz darauf saßen wir schon im Flugzeug nach Johannesburg. Der Flug war angenehm ruhig, und wir konnten die Stunden nutzen, um etwas zu entspannen und die Vorfreude auf das, was vor uns lag, zu genießen.
Nach der Landung in Johannesburg blieb nur wenig Zeit für eine kleine Stärkung, bevor es weiterging – diesmal mit einer kleineren Maschine nach East London. Mit nur drei Sitzen pro Reihe war der Unterschied zu den großen Flugzeugen deutlich spürbar: Jede Windböe machte sich bemerkbar. Trotzdem war es ein schöner Flug, vor allem wegen der atemberaubenden Aussicht über das Land. Und kurz vor der Landung bot sich uns ein ganz besonderer Anblick – der glitzernde Indische Ozean, der sich in der Sonne ausbreitete.
Die Landung selbst war etwas holprig, aber wir kamen sicher und bei bestem Wetter am King Phalo Flughafen an. Unsere Gastgeber warteten dort bereits mit einem herzlichen Empfang auf uns – ein schöner Moment des Ankommens nach der langen Reise.
Noch bevor wir nach Cathcart aufbrachen, führte uns der Weg direkt ans Meer. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, wenigstens unsere Füße in den Indischen Ozean zu tauchen – ein kurzer, aber unvergesslicher Moment in dieser traumhaften Kulisse.
Nach einem gemeinsamen Essen machten wir uns schließlich auf den Weg nach Cathcart. Die südafrikanische Landschaft zeigte sich im satten Grün des Sommers, weit und offen, so weit das Auge reichte. Jede Kurve, jeder Hügel war ein neues Bild voller Farben und Leben.
Am Abend erreichten wir schließlich unser Hotel – müde, aber glücklich. Nach fast 30 Stunden Reise freuten wir uns darauf, endlich die Füße hochzulegen. Morgen früh um 7:45 Uhr soll es dann weitergehen – zurück nach Cathcart, wo das eigentliche Abenteuer beginnt.